Misapor

Firmen- und Produktbeschreibung:

Die Misapor AG ist eine junge Schweizer Firma mit Hauptsitz in Landquart. Nach der Gründung im Jahre 1982 entwickelte die Firma, gestützt auf intensiven Forschungen, ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Glasschaum-Schotter. Das Produkt wurde patentiert und im Jahre 1987 am Markt eingeführt. Die Herstellung von Misapor erfolgt in Surava, einer Gemeinde im Herzen Graubündens, und seit Herbst 2002 auch in einem neuen Werk in Dagmersellen im Kanton Luzern.

Misapor Glasschaum-Schotter wird aus gebrauchtem Glas hergestellt. Welchen Verwendungszweck und Farbe dieses einmal hatte, spielt dabei keine Rolle. Es können Flaschen und Fensterglas in bunter Mischung wieder verwendet werden. Die Misapor AG leistet damit einen wertvollen Beitrag zur vereinfachten Entsorgung und Ressourcenschonung. Misapor Glasschaum-Schotter ist ein zu 100% natürliches und umweltverträgliches Material, denn auch die Komponenten des Aktivators sind mineralischen Ursprungs.

Misapor Glasschaum-Schotter kann aufgrund seiner hohen Festigkeit und seinen guten Eigenschaften vielfältig eingesetzt werden. Im Hochbau wird Misapor vor allem als Wärmedämmung gegen das Erdreich und auf Flachdächern verwendet. Als Sicker- und Isolationsschicht kommt es im Sportanlagenbau zum Einsatz. Im Tiefbau wird es als Leichtschüttung für Kofferungen und Dämme verwendet. Geländemodellierungen oder Lärmschutzwälle mit einem Schüttwinkel von bis zu 45 Grad lassen sich mit Misapor ohne zusätzliche Stützmassnahmen realisieren.

Bei allen diesen Einsatzgebieten ist eine gute Draineigenschaft immer gegeben. Vor allem aber als Perimeterdämmung spielt Misapor Glasschaum-Schotter alle seine Vorteile aus. Hier werden die Kiesschicht, die Sauberkeitsschicht und die Dämmschicht gleichwertig ersetzt. Zudem ist eine Einsparung der Frostschürzen, durch einen 50cm breiteren Einbau der Misaporschicht möglich.

Für den Einbau wird der Glasschaum-Schotter direkt auf der Baustelle vom Lastwagen oder mittels Kran und Big-Bags am Einsatzort entleert. Anschließend wird die Misaporschicht verrecht und mittels eines Verdichtungsgeräts (z.B. Glattwalze oder Plattenrüttler) auf den Faktor 1,3 verdichtet. Um das Eindringen der Zementmilch in die Wärmedämmschüttung zu verhindern, wird die Misaporschicht mit einer PE-Folie abgedeckt.

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